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Struppi wartet nun schon seit einigen Monaten auf ein neues Zuhause. Er möchte nicht mehr alleine sein und wünscht sich ein Heim, dass er mit einer netten Dame oder einer „Damen-Gruppe“ teilen kann. Er ist ein sehr liebes und aufgewecktes Meerschweinchen, dass seinen neuen Besitzern mit Sicherheit viel Freude bereitet. Nähere Informationen zu Struppi erhalten Sie unter Telefon: 0162 / 74 969 75 E-Mail: maus@tierschutzwillich.de



22.01.2012



Der Tierschutz für Willich e. V. und
die Willicher Nachrichten haben gewählt:


Das Tier des Monats Januar 2012


tfwHündin Mausi ist ein quirliges Energiebündel und der ganze Stolz ihrer Besitzerin Astrid Scheiff. Mit ihrem wuschelig-flauschigen pechschwarzen Fell zieht sie die neidischen Blicke der anderen Hündinnen beim Spaziergang durch den Park ganz schön auf sich. Und auch das Interesse der Rüden an der flotten Mausi soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden. Doch die Hübsche weiß, was sich gehört, denn sie ist ja gut erzogen. Und so träumt Mausi lieber vom nächsten Frühling, der trotz der derzeitigen milden Temperaturen wohl noch etwas auf sich warten lässt.

"Tier des Monats" der vergangenen Monate




Verkaufsstart der Hundewelpen bei Zoo Zajac am Freitag, den 20. Januar 2012.

Ein Mitarbeiter beschreibt seinen Kurzbesuch beim weltweit größten Übertreiber und Lebendigfleischfachverkäufer in Duisburg. Einige der Fotos die geschossen wurden möchten wir nicht vorenthalten, um das ganze Elend ungeschminkt und völlig wertungsfrei zu zeigen.

Nun, ich war nicht ganz allein zum Verkaufsstart der Hundewelpen bei Zoo Zajac angereist. Es war nett anzusehen, wer sich da so alles tummelte:
- ca. fünf "normale" Kunden
- ein Dutzend Security
- eine Hundertschaft Zajac-Blaukittelchenträger/-innen
- zwei Streifenwägelchen der Schützengilde Blau-Silber Duisburg
- ca. 30-40 Schaulustige
- Fernseh-Reportageteams von RTL, ZDF und WDR
Mittendrin trohnte der Meister selbst auf seinem Elektroroller, stets fluchtbereit und mit vollgeladenem Akku.

Pünktlich genug, so wie es der Chef dirigierte, war die Mannschaft aus drei Pflegern, Frau Doktor E. und der Familie Zajac bereit und ließen die Hunde herein.

Niedlich, süß, knuddelig und topfit präsentierten sich Labradoodles und Dackel. Je Rasse in einem eigenen "Hochsicherheitstrakt", streng nach Rasse sortiert. Je ein Pfleger dazu und es wurde um die Wette gespielt. Zwar ohne Spielzeug, aber mit dem gerade zuständigem Menschen. Die hatten allerdings nach ca. einer Stunde (Kameras aus) keine Lust mehr zum Welpenknuddeln und verließen die Boxen. Lustig zu sehen, dass sie sich DANN ordentlich mit Desinfektionszeugs einrieben. Nun ja, wer mag Böses dabei denken.

Die Boxen waren sehr groß, ordentlich gefliest und steril – das wars.. Ich bekäme da nach einer Woche eine totale Psychose, aber ich bin ja kein Hund. Vorschriften gibt es keine, darum ist ja auch alles rechtens. Das zog sich auch wie ein roter Faden durch das, was man dann wohl Interviews nennt. "Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt". So kann es dann auch sein, dass die Endkundenpreise für so einen Qualitätswelpen sehr überhöht erscheinen (mir jedenfalls).

Ja, es geschieht alles zu Recht.
* Es ist rechtens, dass dort Welpen verkauft werden.
* Es ist rechtens, dass Zajac sich dadurch ein Alleinstellungsmerkmal sichert und somit über kurz oder lang die Konkurrenz vertreibt.
* Die Welpen werden gut gepflegt und medizinisch versorgt.
* Die Züchter werden dazu animiert, mehr und mehr zu liefern.
* Das Überangebot wird so optimal im Markt platziert, dass schätzungsweise jedes zweite Hündchen bei den falschen Herrchen landet.
Das ist so wie mit der Quängelware, an den Supermarktkassen. „Darfs‘ auch noch n Hündchen mehr sein?“ Letztendlich werden auch diese Tiere bei den Tierheimen und Tierschützern der Umgebung, bzw. auf den Autobahnparkplätzen abgeschoben!

Es folgen Mithorchfetzen aus den Interviews:

"Wie ist denn das mit den Tierheimen?"
"Ja, die lade ich schon seit sechs Jahren ein, mit mir zusammen zu arbeiten. Aber die wollen einfach nichts mit mir zu tun haben."

"Und die anderen "Anfeindungen"? Wie stehen sie dazu?"
"Ich kann mir überhaupt nicht erklären, wieso und warum. ich mache Alles richtig. Auch das Veterinäramt und das Ordnungsamt haben nie etwas gegen meinen Wunsch, Hunde verkaufen zu wollen, einzuwenden gehabt." Herr Zajac wandt sich ab, wischte sich eine Träne aus dem Auge, fuhr eine Runde mit seinem Roller und war wieder bereit für weitere Fragen.
"Und ich würde so gerne auch Hunde vom Tierheim übernehmen, aber die kooperieren ja nicht mit mir."
"Ist das der wahre Grund?"
"Ja schauen sie, wenn ich solche Hunde nehmen wollte, dann müsste ich die ja auch erst in Quarantäne nehmen, das kostet. Letztlich müsste ich die Kosten von ca. 260€ ja an den Kunden weiterbelasten."
"Übrigens, falls sie es noch nicht gesehen haben, wir haben da vorne einen kleinen Schnellimbiss. Es steht eine Kleinigkeit kostenlos für sie bereit." - Strahlende Gesichter bei allen TV-Teams. Das war das Stichwort, worauf sie wohl gewartet hatten.

Ein wenig Kritik durfte auch sein. Da war ein bereitgestellter PETA-Mann, welcher dem WDR ein Interview gab. Der, sowie der Trupp vom WDR, waren dann ganz schnell fort. Vor der Tür warteten wohl noch zwei PETA-Mitglieder (einer in Hundekostüm im Einkaufswagen). Das wollten sie wohl filmen.

Ich habe mich im Laden sonst noch umgeschaut. Es ist beeindruckend, wie viele Produkte sie anbieten und wie breit gestreut es reicht. Auffällig hierbei ist allerdings: Futter und Zubehör findet man nie auf Zajac-eigenen Regalen, sondern nur auf vom Hersteller gelieferten Präsentationsregalen. Die Kosten, die das spart, werden allerdings in keiner Weise an den Kunden weitergereicht. Die Preise waren vergleichsweise normal bis höher. Das hatte ich so nicht erwartet.

Auf Feuerlöschsysteme, Ausschilderung und so weiter scheint man in Duisburg erfahrungsgemäß ja wenig Wert zu legen. Dies war auch so eine Kleinigkeit, die mir auffiel.

Will ich beurteilen können, was gut oder schlecht im Sinne des Tierschutzes ist? Ich kann es nicht, will es auch nicht. Aber ein wenig Bauchweh habe ich schon, wenn ich mir das Ganze so anschaue. Schwarmfische, deren Schwarm schon am Beckenende ankommt, bevor noch der "chlußfisch" die Runde antritt. Zentnerweise Schildkröten in Minibecken, 100cm Krokodil im 150cm Terrarium. All das ist nicht wirklich schön anzusehen.
Ich persönlich bin sehr enttäuscht und sehe mich machtlos daran etwas zu ändern. Für mich einziger Trost war, dass es wohl nicht mehr lange dauert, wie ein anderer Besucher lauthals verkündete: "Das fette Schwein platzt sowieso bald." Nein, Schweine habe ich nicht gesehen, nur den schon wirklich sehr beleibten Herrn Zajac, auf den dann alle Leute schauten.

Wie geht es weiter?
* Ich kann mir kaum vorstellen dort einen Welpen zu kaufen. Das werden sich sicher Viele denken. Und dann? Dann durchleben zwei Dutzend arme Hunde ihre Jugend eingefliest im Laden?!? Ich meine, man sollte sich das in drei, vier Wochen wieder anschauen. Wenn dann nicht signifikant Umsätze vorzuweisen sind, ist es konsequent ein Fall von Tierquälerei.
* Falls es klappt und der Rubel rollt? Dann werden die Züchter wetteifern, um sich sichere Verkaufspreise zu sichern und das ganze Ruhrgebiet/Rheinland wird mit jungen Hunden überflutet. Die Konsequent kennt jeder Tierschützer.
Weiter demonstrieren?
* An deren Vernunft zu appellieren ist aussichtslos.
* Gesetzliche Handhabe ist fast aussichtslos.
* Demo vorm Hause? Klar, Mitten im Industriegebiet. Wen soll es interessieren? In Duisburg hat man weiß Gott andere Probleme.

Öffentlichkeit in den Medien?
Ja, aber bitte etwas kritischer, als bisher geschehen!!!
Es gibt Einige, die sich schon stark dafür machen; Martin Rütter fällt mir da direkt ein. Ich versuche auch meinen kleinen Beitrag zu leisten. Wir brauchen einfach mehr davon. Mehr, mehr, mehr!!
Und intensiver. Der deutsche Tierschutzbund dürfte sich auch mal gern dort umschauen. Sie riefen zwar zur Massendemo am Montag (manchenorts liest man auch Dienstag) auf, aber das wird genauso eine Nullrunde wie es heute der Fall war.

Eine Freundin aus Wien schrieb:
Der Zweck hat den Zweck, den Zweck zu bezwecken,
und wenn der Zweck den Zweck nicht bezweckt,
dann hat der Zweck überhaupt keinen Zweck,
Amen



Das ist Silvina...eine ca. 15 Jahre alte Polo-Stute aus Willich...


… sie wurde sexuell geschändet.

Am Morgen des 08. Januars, gegen acht Uhr, fand die Pferdepflegerin Silvina stark verschwitzt in ihrer Box stehend vor. Sie führte das Tier in den Hof, um es zu untersuchen, weil sie vermutete, dass jemand das Tier in der Nacht auf dem Hof geritten sei. Dabei stellte sie fest, dass Silvinas Genitalbereich angeschwollen und blutig war.

Als Silvina im Laufe des Tages dann Schmerzverhalten zeigte, wurden der Notdienst leitende Tierarzt und auch die Polizei hinzugezogen. Am unteren Bereich der Schamlippen stellte der Tierarzt ein 3-4 cm großes Schleimhautödem fest. Die Untersuchung innerhalb der Vagina zeigte dann weitaus eindeutigere Verletzungen. Der Tierarzt fand Hämatome und Ödeme in der Vaginalschleimhaut. Diese wies außerdem an ca. 60% der Oberfläche Abschürfungen und Einblutungen auf.

„Das Bild, das sich mir bot, kann meines Erachtens nach am wahrscheinlichsten durch äußere Einwirkung mit einem stumpfen, glatten Gegenstand, wie z.B. dem hölzernen Stiel eines Besens oder einer Mistgabel hervorgerufen worden sein“, so der Tierarzt. Solch ein Fall sei ihm in seiner mehr als 25-jährigen Berufspraxis noch nie vorgekommen. „Wenn ein Tier äußerliche Verletzungen im Genitalbereich zeigte, dann sind diese in aller Regel selbst zugefügt. Solche innerlichen Verletzungen können noch nicht einmal durch einen gewaltsamen Deckakt durch einen Hengst hervorgerufen werden.“

Silvina wurde mit einem Entzündungshemmer und Antibiotikum behandelt. Die lokale Antibiotikumbehandlung musste von der Pflegerin noch ein paar Tage weitergeführt werden. Außerdem wurden dem Pferd 5 Tage Ruhe verordnet. Glücklicherweise waren die Verletzungen bei Silvina aber nicht lebensbedrohlich.

Der oder die Täter hatten einen Holzschemel mitgebracht, den sie wahrscheinlich dafür benutzen wollten, von einer höheren Position aus an Silvina heran zu kommen. Da dieser anscheinend zu niedrig und zu wackelig war, wurde aus der Nachbarbox ein großes Paket Einstreu in die Box von Silvina gelegt. Sowohl der Schemel, als auch das Einstreu ließen die Täter einfach liegen. Dafür bleibt der Riegel von Silvinas Box bis heute spurlos verschwunden. Ob dieser auch einer der Gegenstände war, mit denen das Tier penetriert wurde, kann man nur vermuten.



Natürlich wurden Silvina, und auch das Nachbarpferd, direkt in einem unbekannten Stall sicher untergebracht.

Silvinas Besitzer hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Tat fällt unter das Tierschutzgesetz §17 + §18. Der oder die Täter können zu einer Freiheitsstrafe verurteilt werden.
Hinweise zu dieser Straftat, zu dem vermissten Boxenriegel oder der Herkunft des aufgefundenen Schemels, sollten der Polizei unter der Rufnummer 02162-3770 gemeldet werden.



Es ist da ...

...das kostenlose Journal des Tierschutz für Willich e.V und wir denken, es ist gelungen!
Aber sehen Sie selbst ...
Tier will (d)ich




Sie sind tierlieb? Haben aber keine Zeit, sich wirklich artgerecht um ein Haustier zu kümmern? Wir haben die individuelle Lösung.

WERDEN SIE TIERPATE!

Warum gibt es Tierpatenschaften?

Jeder Tierschutzverein oder auch jedes Tierheim hat in seinem Tierbestand mehrere Tiere, die aufgrund einer Vorerkrankung, einer Behinderung oder einer chronischen Krankheit sehr schwer, nahezu fast unmöglich, in ein neues liebesvolles Zuhause zu vermitteln.

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Termine

Stammtisch im April 201214.04.2012
Der nächste Stammtisch findet am Freitag 13.April 2012 im Jones’ Cafe-Restaurant auf der Anrather Straße 28 in Willich statt.
Auf Grund der Osterferien nicht am ersten Freitag im Monat.
Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen und… [mehr]
Wir trödeln wieder!23.04.2012


Ab dem Frühjahr 2012 sind wir wieder auf dem monatlichen Trödelmarkt auf dem real-Parkplatz in Tönisvorst mit einem Stand vertreten.

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„Vorbereitung“ auf die EM 2012- wie weit soll das noch gehen?02.07.2012
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KiewDie ukrainische Regierung hat den kommunalen Behörden die Tötung streunender Hunde und Katzen untersagt. Das berichtete die Zeitung „Kyiv Post“ am Donnerstag unter Berufung auf das Umweltministerium in Kiew. Die Behörden reagieren damit auf die h… [mehr]


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Rubrik "abzugeben"
In dieser Rubrik möchten wir verschiedene Dinge anbieten, die wir gegen eine Spende abgeben möchten. Diese sind viel zu sperrig für den Flohmarkt, daher die Informationen hier auf unserer Seite. Bei Interesse jeder Zeit melden unter der Tel.-Nr. 0162… [mehr]
Ein geselliger Jahresanfang!

Der Stammtisch am Freitag 06. Januar 2012 war ein guter Einstieg ins neue Jahr!

Neues Ambiente, gutes Essen, nette Leute und viel zu erzählen! Das wiederholen wir g… [mehr]
Sprechstunde während des Winters
Im Winter (November bis März) findet die Sprechstunde nur von 19-20 Uhr statt.… [mehr]
Sprechstunde rund ums Thema Tiere
Jeden Mittwoch von 19.00 bis 21.00 Uhr bietet der Verein eine Sprechstunde rund ums Thema Tiere an. Für Fragen und Informationen stehen Vereinsmitglieder in dieser Zeit allen Tierfreunden persönlich zur Verfügung. Um eine telefonische Voranmeldung wi… [mehr]
INFORMATION
Da die Vereinsmitglieder EHRENAMTLICH tätig sind und einem Beruf nachgehen, findet die Tierschutzarbeit nach Feierabend in der Freizeit statt! Wir bitten Sie daher um Verständnis, daß wir nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen können!

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